Startseite Aktuelles
Aktuelles
Neue CD "heartearart" Drucken

Neue CD von Frey/ Hermann/ William:

„heartearart“
Lange hat man keine Titelgraphik mehr gesehen, die den musikalischen Geist und Gehalt eines Albums mit einem einzigen Wort sprachspielerisch so auf den Punkt bringt: Dreimal „Heart“ steht auf der neuen CD des Trios von Matthias Frey, Christopher Herrmann und Rageed William, aber durch die farbliche Absetzung ergibt sich „heart/ear/art“. Die Kunst, die man mit dem Ohr und dem Herzen aufnehmen kann, darum geht es hier. Und spricht man den Titel, dann versteckt sich auch noch „tear“ darin: Es ist gut möglich, zu dieser Musik Tränen zu vergießen, aus Ergriffenheit wie vor Freude.
Schon das erste Stück „Appearance Of The Jester“ breitet das ganze Programm aus: Ein abgedämpftes Piano führt eine geheimnisvolle, nach Tausendundeiner Nacht klingende Melodie ein, ein Cello nimmt sie mit wehmütigen Linien auf, und eine Flöte führt die beiden schließlich auf eine beschleunigte Abenteuerreise durch anmutige Klanglandschaften voller vertrauter wie überraschender Eindrücke. Bei „heart/ear/art“ kommen verschiedene musikalische Welten so harmonisch zusammen, wie man es ganz selten hört: Die Klangkultur und der formale Fundus der europäischen Klassik, die Expressivität und der Klangfarbenreichtum der arabischen Musik sowie die individuelle Freiheit und der rhythmische Drive des Jazz.
Was deshalb so mitreißend, organisch und spannend klingt, weil hier drei ausgewiesene Spezialisten für genre- und grenzüberschreitendes Musizieren zusammengefunden haben. Die größte Erfahrung - und mit fünf der neun Stücke die meisten Kompositionen – bringt der Pianist Matthias Frey mit, eine Ausnahmefigur der europäischen Musikszene. 1956 in Wiesbaden geboren, brachte sich Frey das Klavierspiel selbst bei und trat schon vom 14. Lebensjahr an mit eigenen Bands auf. Schon mit 20 veröffentlichte er seine erste LP mit ausschließlich eigenen Kompositionen, drei Jahre später gewann er dann den Solistenpreis beim Jazzfestival in San Sebastian und spielte daraufhin bei den wichtigsten Jazzfestivals in Deutschland.
Doch Frey blickte früh über den Tellerrand des damals noch relativ erratischen Jazz hinaus. Bereits 1983 bereiste er erstmals für das Goethe-Institut Ostafrika und den Nahen Osten, zahllose Reisen durch die ganze Welt, die seinen musikalischen Kosmos bereicherten, folgten bis heute. Frey arbeitete mit dem indischen Perkussionisten und Schlagzeuger Trilok Gurtu ebenso wie mit der Experimentalsängerin Lauren Newton, mit dem Rock-Star Jack Bruce wie mit dem Fusion-Schlagzeuger Curt Kress, mit den German All Stars wie mit im Weltmusiktrio TRI mit Büdi Siebert und Ramesh Shotham. Er realisierte ein „Jazz and Lyrik“-Projekt mit dem nigerianischen Autor Wole Soyinka, schrieb Kammermusik und komponierte seit 1982 zahlreiche Filmmusiken, die unter anderem für den Deutschen Fernsehpreis oder sogar für den Emmy nominiert wurden, er veranstaltet seit 2012 ein „Weltklang-Festival“ und seit 2013 ein Filmmusik-Festival. Zuletzt war Frey mit dem ägyptischen Oud-Spieler Basem Darwisch Mitgründer von Cairo Steps, die aktuell durch die Zusammenarbeit mit Deutschlands erfolgreichster Weltmusikband Quadro Nuevo für Furore sorgen. In all seinen Projekten, darunter bislang über 30 CD-Produktionen, ist Freys Leidenschaft für den Austausch mit anderen verschiedenster Musikkulturen präsent, bei dem Neue oder Minimal Musik auf Jazz, Folk, indische Ragas, afrikanische Rhythmen oder orientalische Skalen treffen können.
Diese Offenheit eint Frey mit dem Cellisten, Multiinstrumentalisten, „Weltkomponisten“ und Poeten Christopher Herrmann. Der 36-Jährige kommt von der Klassik und schloss das dementsprechende Studium bei Sabine Krams und Michael Sanderling an der Musikhochschule Frankfurt ab. Doch früh führte ihn seine Neugier auf die Musik anderer Kulturen und die Faszination für den Jazz dazu, seine eigene Klangsprache zu entwickeln. So wie Frey das ganze Spektrum des Klaviers ausnutzt und dessen Saiten auch direkt bespielt, nutzt Herrmann das barocke, das moderne wie das elektrische Cello, tritt außerdem als Pianist, Gitarrist und Geiger auf und orientiert sich stets an der menschlichen Stimme als Urquell seiner Kompositionen, zu denen zwei Cellokonzerte, mehrere Cello-Suiten und -Fantasien, Streichquartette- und quintette, Werke für größere Ensembles und Lieder gehören. Und eben weltmusikalische Songs wie die zwei Stücke auf „heart/ear/art“ (plus das abschließende „Taipeh“, das er gemeinsam mit Matthias Frey schrieb). Als Sideman wie mit eigenen Projekten hat er in aller Welt gespielt und zahlreiche Alben eingespielt; sehr erfolgreich war er zuletzt mit seinem 2014 gegründeten multikulturellen, der Vision einer musikalisch-poetischen Naturromantik verpflichteten „orchestra of truth“. Vor vier Jahren gründete Herrmann außerdem sein eigenes Label „cellosophie“.
Direkt in der großen orientalischen Musiktradition aufgewachsen ist der 42-jährige, aus dem Irak stammende Rageed William, ein Virtuose an zwei der ältesten Instrumente der Welt: Einmal an der Nay, der extrem anspruchsvollen arabischen Bambusflöte, zum anderen an der armenischen Duduk, einem ebenfalls wie eine Flöte klingenden, aber wegen seines großen Doppelrohrblatts eher mit der Oboe verwandten Holzblasinstrument. In seiner Jugend studierte William am Institut für Musikwissenschaft in Bagdad die klassische orientalische Musik bei den wichtigsten Lehrern des Irak. Vor dem Golfkrieg nach Deutschland geflohen, kam das Studium der europäischen Klassik, eine Ausbildung als Tontechniker und die Arbeit als Keyboarder und Arrangeur hinzu. Rageed William hat seitdem mit mehreren Sinfonie- und Opernorchestern gearbeitet, er pflegt im „Inspiration from Orient“-Duo mit dem Oud-Virtuosen Saif Al-Khayyat die Musik seiner Heimat und ist festes Band-Mitglied bei Cairo Steps.
Virtuosen dieses Rangs – der ägyptische Schlagzeuger und Sänger Ra’fat Muhammad stößt als „special guest“ bei der gemeinsam mit Christopher Hermann geschriebenen elegischen Ballade „Shorouq“ mit Rahmentrommel und Gesang noch dazu - können dann eben auch problemlos in „Sarasvati Mag Apollon“ von einem fröhlichen Tanz über eine bluesige Jam-Session zu einem traumhaften impressionistischen Finale schreiten, ohne dass der innere Zusammenhalt des Stücks je gefährdet wäre. Minimalistische lyrische Hymnen wie „Zoe“ werden ebenso meisterhaft zelebriert wie das rasante, in den Flamenco ausgreifende „Andalusia“. Große musikalische Kunst, die das Ohr öffnet, den Blick weitet und das Herz erreicht.

Matthias Frey - Flügel
Christopher Herrmann – Cello
Rageed William – Duduk, Nay
Ra`fat Muhammad – Perkussion, Gesang

GLM Fine Music
Bestellnummer: FM 258-2

 
Jessica Gall - picture perfect! Drucken

Jessica Gall & Band - picture perfect

Konzert am Samstag, den 15. Februar 2020
Beginn 20:00 / Einlass 19:30
Eintritt: 18.-€ / erm. 14.-€

JESSICA GALL

Vor 12 Jahren hat die in Berlin geborene Sängerin Jessica Gall mit viel Furore die deutsche Jazzszene betreten. Ihr Debütalbum „Just Like You“ wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert, ihre zweite CD „Little Big Soul“ platzierte sich geradewegs in den Top Ten der deutschen Jazzcharts. Es folgte „Riviera“, ihr drittes Album und damit europaweite Konzerte sowie Songbeiträge in TV- und Kinoproduktionen.

Mit ihrem nun aktuellen Album „Picture Perfect“ hat Jessica Gall einen ganz eigenen Platz zwischen den Erinnerungen an den Jazz und dem endlich wieder aufregenden Olymp der Singer-Songwriter gefunden. Ihrer Stimme ist ein neuer Freiraum anzumerken, doch das warme Timbre bleibt ihr ureigenstes Merkmal und damit versteht sie es erneut, ihr Publikum zu verzaubern.

Ihre Songs atmen Stille und Tempo, haben Tiefgang und ausgeprägte Melodien und kreisen thematisch um das Bild eines sich stetig im Wandel befindlichen Lebens.

In ihrer eigenen Biografie zeigt Gall eine enorme Schaffenskraft und musikalische Vielfalt. Sie studierte Jazz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, erlaubte sich bei der Suche nach ihrem persönlichen Stil aber schon früh jedwede Freiheiten. So wirkte sie zur Finanzierung ihres Studiums als Backgroundsängerin unter anderem für Phil Collins und Sarah Connor.

Zusammen mit ihrem Ehemann Robert Matt, der ihr von Beginn ihrer Karriere an als Produzent/ Pianist zur Seite steht und ihrem ebenso langjährigen Gitarristen Johannes Feige stellt Jessica Gall ihre persönliche Lieblingsauswahl ihrer Songs vor.

Jessica Gall: Gesang
Robert Matt: Piano
Johannes Feige: Gitarre
Jessica begeisterte schon einmal vor vielen Jahren das Publikum des Apfelhofs und wir freuen uns sehr sie mit ihrem neuen Programm begrüßen zu können!

Kartenreservierung unter
06486-9020834
oder per email an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


Achtung - dieses Jahr etwas früher:

das 9. Weltklang-Festival
in der Stadthalle Katzenelnbogen
findet am 26.September 2020 statt!

 
Weltklangfestival 2019 Drucken

Weltklangfestival 2019

12. Oktober, 19 Uhr
Stadthalle Katzenelnbogen
Fotoshow + Abendkasse ab 18 Uhr
Eintritt 25€/ erm. 20€

www.weltklang-festival.com

 
Duo Spaemann/Bakanic Drucken

MARIE SPAEMANN & CHRISTIAN BAKANIC

Cello&Gesang Akkordion

 

Zwischen Soul und Jazz, Klassik und Tango Nuevo bewegen sich Marie Spaemann (Cello, Gesang) und Christian Bakanic (Akkordeon) in einem Kreislauf beständigen Suchens und Findens.

Von atmosphärischen Klangfarben bis zu groovigen Basslines und perkussiven Elementen loten Spaemann und Bakanic die Möglichkeiten ihrer Instrumente immer wieder aufs Neue aus und vereinen ihre musikalisch unterschiedlichen Einflüsse und ihre Virtuosität verspielt in ihrem Duoklang.

 

Unter dem Titel Mela - The Moony Sessions veröffentlichte Cellistin und Singer- Songwriterin Marie Spaemann 2015 ihre erste Platte, auf der sie „auf betörende Weise Soul und Jazz mit einem Hauch Klassik verbindet.“ (Dagmar Golle, Bayrischer Rundfunk).

Mit ihrem Cellospiel gewann sie u.a. den internationalen Johannes Brahms- Wettbewerb in Pörtschach, einige Jahre später tourte sie als Solo-Vorband und Sängerin des Elektroswing-Pioniers Dunkelbunt durch Deutschland und Österreich.

Christian Bakanics Akkordeonspiel verbindet die komplexe Spontanität des Jazz, die temperamentvolle Leidenschaft des Tango Nuevo, das disziplinierte Moment der Klassik mit vielschichtigen Traditionen europäischer Volksmusik. Die Fähigkeit seine musikalischen Zugänge und Erfahrungen auf subtile Weise in seinen Kompositionen zu vermischen, machten ihn schon früh zu einem der gefragtesten Musiker Österreichs.

Durch Bakanic‘ atemberaubende Improvisationen und Marie Spaemanns Spiel und Gesang entwickelt das Duo eine Dichte und Dringlichkeit, die zu einer unmittelbar berührenden Begegnung mit dem Publikum wird.

Das Duo Spaemann/Bakanic begeisterte im letzten Jahr bereits das Publikum des Weltklang-Festivals 2018 und wir freuen uns nun sehr sie auf dem Apfelhof begrüßen zu dürfen!

 

Konzert am Dienstag, den 24.September 2019
Beginn 19:00 / Einlass 18:30
Eintritt: 18.-€ / erm. 14.-€

Kartenreservierung unter
06486-9020834
oder per email an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 
Universos Drucken

UNIVERSOS

Zèlia Fonseca (voc/git//Brasilien) & Magdalena Matthey (voc/git//Chile)

UNIVERSOS ist das erste gemeinsame Album der beiden Songwriterinnen und Instrumentalistinnen Zélia Fonseca aus Brasilien und Magdalena Matthey aus Chile. Beim Weltklang-Festival 2016 (Katzenelnbogen) haben sich die beiden kennengelernt und im letzten Jahr spielten sie ihre ersten gemeinsamen Konzerte.

Die Idee für ihre neue gemeinsame CD UNIVERSOS entstand aus dem Wunsch heraus, zwei musikalische Wege unterschiedlicher kultureller Wurzeln zu verbinden. Magdalena und Zelia wollten dabei nicht nur die musikalische Vielfalt und Unterschiedlichkeit ihrer beiden lateinamerikanischen Länder, sondern auch deren Gemeisamkeit betonen:
die Sehnsucht nach Freiheit und die Suche nach Intensität.

Das Repertoire besteht aus eigenen, zum Teil gemeinsamen Kompositionen, die eine Intensität ohne Herkunfts-, Stil- oder Ausdrucksgrenzen suchen.

Eine emotionale Reise mit Elementen afro-indischer Folkmusic, Klassik, Jazz und Pop.
Mit Liedern, die Geschichten und Visionen erzählen, voller Freude und Melancholie, und inspiriert von der Natur und dem Leben.

Zelia und Magdalena werden schon ein paar Tage vorher auf dem Apfelhof sein um gemeinsam mit Matthias Frey (p) im Freyraum-Studio eine neue CD aufzunehmen. Beim Konzert werden wir dann auch schon ein paar Songs aus der aktuellen Zusammenarbeit vorstellen.
Es wird spannend!


Donnerstag 9.Mai 2019
19:30 Uhr / Einlass 19:00 Uhr
18.-€ / ermäßigt 14.-€
Kartentelefon: 06486 - 90 20 834

 

 

Donnerstag, den 9.Mai 2019
Beginn 19:30 / Einlass 19:00

 
«StartZurück12345678910WeiterEnde»

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL